Amnesty International Hochschulgruppe Passau

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Hochschulgruppe Passau

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Unsere Hochschulgruppe

Wir sind eine bunt gemischte Gruppe aus allen Studienrichtungen und Semestern. Zu unseren Aufgaben gehören: Öffentlichkeitsarbeit, Fallbetreuung, das Organisieren und Durchführen von Aktionen zu Menschenrechtsverletzungen und Spendensammeln. Unsere Aktionen finden vorwiegend im Uni-Umfeld statt.

Die Passauer Hochschulgruppe (1156) gehört zum Amnesty-Bezirk Ostbayern (3830).


Unsere Arbeitsweise

Wir treffen uns in der großen Gruppe jeden zweiten Mittwoch um 20 Uhr im Raum 412a im Nikolakloster.
Die große Gruppe hat sich weiter in Arbeitskreise zu verschiedenen Regionen der Welt aufgeteilt, die sich im kleinen Rahmen treffen, um sich mit der Menschenrechtslage in diesen Regionen zu befassen

Unser Arbeitskreise

Damit ihr einen Überblick bekommt, stellen sich unsere Arbeitskreise hier vor.

Menschenrechtsbildung 1961 las Peter Benenson in London von zwei portugiesischen Studenten, die für ein Prosit auf die Freiheit verhaftet wurden. Bald gründete er Amnesty International, um weltweit für die Sicherung der Ansprüche einzutreten, welche bereits 1948 in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgelegt wurden. Aber welche Rechte hat man eigentlich? Und ist es nicht doch okay, wenn die Polizei einen Verdächtigen foltert, um ein anderes Leben zu retten? Diesen und anderen Fragen wollen wir, der Menschenrechtsbildungs-AK, auf den Grund gehen. Hierbei kommen wir ganz besonders mit Leuten in Kontakt, die sonst vielleicht gar nicht mit dem Thema in Verbindung kämen. Neben Unterrichtsstunden an Passauer Gymnasien und der FH Pfarrkirchen haben wir im letzten Semester im Rahmen des Bundesweiten Vorlesetags sogar an Grundschulklassen herangetraut. Und wir können jeden gebrauchen, der gern auf andere zugeht. Ein Geheimnis verraten wir Euch noch: Unser AK ist der allercoolste! Und um dieses Statementzu widerlegen, müsst ihr wohl erst einmal bei uns vorbeischauen.

Kampagnen-AK Wenn Ihr schon einmal das Gefühl hattet, auf dem Mensa-Vorplatz Zeuge eines öffentlichen Folter-Schauspiels geworden zu sein - dann seid Ihr unserem Arbeitskreis sicher schon einmal begegnet. Mit unseren aufrüttelnden Aktionen sind wir bewegungstechnisch ganz sicher die aktivste Gruppe! Wir gestalten alle Amnesty-Großaktionen - und das bringt eine ganze Menge Spaß mit sich. Wenn Du dich nicht alleinig für einen geografischen Raum engagieren möchtest, bist Du im Kampagnen-AK genau richtig. Wir unterstützen die Aktionen aller anderen Gruppen und sind thematisch immer auf dem Laufenden. Also schau doch mal vorbei! Wir können jeden Kreativ-Kopf gebrauchen.

Asyl-AK Während gekenterte Flüchtlingsboote im Mittelmeer hunderten Menschen den sicheren Tod bringen, gibt es in Deutschland wieder Übergriffe auf Asylbewerberheime. Es kommt zurück, was nach den Ausschreitungen der 90er Jahre nun wirklich der Vergangenheit angehören sollte. Dabei titelt Der Freitag ganz korrekt: Es geht bei der Asyl-Problematik nicht um Zahlen. Es geht einzig und allein um Menschen. Im nachfolgenden Link kannst du Amnesty's Position zur aktuellen Flüchtlingsproblematik nachverfolgen. Auch wir sind der Meinung: "Erst Menschen, dann Grenzen schützen!" Unsere Arbeit konzentriert sich hierbei nicht nur auf öffentlichen Klärungsbedarf, sondern vor allem die direkte Unterstützung Passauer Flüchtlinge. Hier kann deine Unterstützung echt was bewirken. Sei dabei!

Indien-AK Unsere Gruppe setzte sich bereits für zwei indische Menschenrechtsaktivisten ein, indem sie die Öffentlichkeit auf ihr Schicksal aufmerksam machte und Briefe sowie Petitionen, in denen wir ihre Freilassung forderten, an Regierungen schrieben: Soni Sori und Lingaram Kodopi, zwei Adivasi-AktivistInnen (Angehörige indigener Volksstämme) aus dem zentralindischen Bundesstaat Chhattisgarh, wurden unter dem Vorwurf verhaftet, maoistische Rebellen zu unterstützen. Amnesty International ist jedoch davon überzeugt, dass die Vorwürfe vor allem politisch motiviert sind und nicht den Tatsachen entsprechen. Soni Sori und Lingaram Kodopi sind gewaltlose politische Gefangene, sie sind in Haft einzig und allein deshalb, weil sie Menschenrechtsverletzungen anprangern, die im Rahmen der bewaffneten Auseinandersetzungen sowohl von Seiten der Regierungstruppen als auch der Maoisten begangen wurden. Soni Sori, eine 35 jährige Lehrerin, wurde am 4. Oktober 2011 in der indischen Hauptstadt Delhi verhaftet. Ihr 25-jähriger Neffe Lingaram Kodopi wurde am 9. September 2011 in seinem Heimatort Sameli im Dantewada-Distrikt in Chhattisgarh verhaftet. Nach Aussagen Soni Soris wurde sie in Polizeigewahrsam gefoltert und psychisch misshandelt. Im April 2013 konnte sie in 6 von 8 Fällen freigesprochen werden.

Zur Zeit sind wir auf der Suche nach einem weiteren Einzelfall. Unterstützung können wir hierbei gut gebrauchen. In unserem AK hast du die Chance, einer konkreten Person maßgeblich zu helfen - und richtig was zu bewegen.

Ostmitteleuropa-AK

 Von Amnesty's legendärer Russendisko hast du bestimmt schon einmal gehört. Leider steppt im OME-Raum aber auch politisch gesehen der Bär, sodass unsere Menschenrechtsarbeit in diesem Semester von besonderer Bedeutung ist. 

Die Diskriminierung von Homosexuellen in Russland und die Ausgrenzung junger Roma-Kinder aus dem tschechischen Bildungssystem waren in den vergangenen Semestern Arbeitsschwerpunkte unseres AKs. Für neue Themenvorschläge sind wir offen und freuen uns ganz besonders über Ideen, die Probleme betreffen, welche keiner erwähnt. "When I pronounce the word silence, I destroy it.", sagte einst die polnische Literaturnobelpreisträgerin Wislawa Szymborska. Dies soll auch unser Leitspruch sein.

Lateinamerika-AK "Lateinamerika und Menschenrechte - wie soll das zusammenpassen?", schreibt die Bundeszentrale für politische Bildung auf ihrer Internetseite. Zwischen den Nachbeben nicht zu vergessender Diktaturen und der Willkür korrupter Regierungen geschehen verbrechen, über die sonst kaum gesprochen wird. Im September 2014, als in Mexiko 43 Studierende auf mysteriöse Weise von ihrer Hochschule verschwanden, hat der Schwerpunkt unserer Arbeit auch in Deutschland die Universitäten erreicht. Wir, der Lateinamerika-AK der Hochschulgruppe Passau, wollen nicht wegschauen. Aus Liebe zum Bunten Ámerica del Sur informieren wir ernsthaft, bringen unser Anliegen aber auch mit einer Menge Spaß unter die Leute. Vergangene Aktionen sind zum Beispiel: - unser Handabdruck-Aufruf gegen Frauengewalt (November 2012) - der alljährliche Info-Stand auf dem Filmfestival "Muestra" - unsere "Fiesta Latina für die Menschenrechte" in der Lemon Lounge (Dezember 2013) - unsere Filmvorführung bezüglich Menschenrechtsverletzungen in Mexiko (November 2014) - unsere Party in der NK-Cafete (Dezember 2015)

Schaut bei uns vorbei, es lohnt sich!

Nahost-AK Über 1 Mio. Flüchtlinge kamen 2015 von Syrien nach Deutschland. Die politische Situation im Nahen Osten ruft Menschenrechtsverletzungen auf den Plan, über die wir im Zuge unserer AK-Arbeit aufklären möchten. Dabei wollen wir die arabisch-orientalische Kultur aber nicht zu kurz kommen lassen. Im Rahmen unserer Iran-Woche im vergangenen WS haben wir sogar einen Bauchtanzkurs angeboten. Wir freuen uns schon auf neue Ideen, mit denen wir die Uni Passau noch intensiver auf die Probleme im Nahen Osten aufmerksam machen wollen.

Feminismus-AK

Einzelfall-AK

Wie der Name schon sagt, machen wir in diesem AK Einzelfallarbeit. Das heißt, wir arbeiten zu einem Fall von Menschenrechtsverletzung und wollen in diesem möglichst viel erreichen. Wir haben uns für Teodora del Carmen Vázquez aus El Salvador entschieden, die nach einer Fehlgeburt wegen Mordes angeklagt und zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt wurde. Der AK wurde erst im Wintersemester 2016 gegründet und steckt damit noch in den Kinderschuhen. Klar ist aber, dass wir auf verschiedene und auch kreative Art und Weise über den Fall informieren und Unterschriften sammeln wollen, um damit die Behörden in El Salvador unter Druck zu setzen. Großartig wäre es, wenn die ganze Uni den Fall als „ihren“ Fall sieht und sich für Teodora einsetzt. Ziel ist dabei vor allem die Freilassung von Teodora, dabei wollen wir aber auch auf die sechszehn anderen Frauen hinweisen, die dasselbe Schicksal erfahren haben, sowie auf die Situation von Frauen in El Salvador allgemein.

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Kontakt

Falls ihr Fragen habt, könnt ihr unsere Gruppensprecherin und Gruppensprecher Marie Wienroeder und Frank Walle per Mail über info@amnesty-hsg-passau.de erreichen.

Bei Fragen und Hinweisen zur Homepage wendet euch bitte ebenfalls per Mail an info@amnesty-hsg-passau.de.

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