Amnesty International Hochschulgruppe Passau

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Hochschulgruppe Passau

StartseiteAktionen im Wintersemester 08/09

Veranstaltungsreihe „Quo vadis Afrika?“

14.01.2009 - 29.01.2009

Die Hochschulgruppe Amnesty International veranstaltete in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Politikwissenschaft II der Universität Passau eine Vortrags- und Diskussionsreihe zum Thema „Quo vadis Afrika?“.

Westliches Afrikabild - Inwiefern prägen die Medien unser Afrikabild?

14.01.2009

„Good news are no news!“, getreu diesem Motto wird in den westlichen Medien vorherrschend über Kriege, Hungersnöte und Naturkatastrophen in Afrika berichtet. Schon Al Imfeld, entwicklungspolitischer Publizist, Poet und Mediendidaktiker, stellte 1993 die Frage: „Kann Fernsehen Afrika wahrnehmen?“ Afrika sei der Kontinent der Klischees. Mit der schwarzen Hautfarbe assoziiere man Vorurteile, wie grausam, faul, kindlich oder kindisch, primitiv oder naiv, rückständig oder noch am Anfang der Entwicklung, klanisch tribalistisch, emotional, prä-logisch und so weiter.

Hat sich die Wahrnehmung Afrikas duch den Westen seitdem verändert? Natasha Kelly, Autorin und Herausgeberin des Afromagazins X, ging in ihrem Vortrag auf Vorurteile gegenüber Afrika und Afrikanern ein.


Afrika in der Globalisierungsfalle? - Der Anteil der externen Akteure (Weltbank, USA und EU ) an Afrikas Misere

21.01.2009

Viele Politiker, Universitätslehrer und Geschäftsleute aus afrikanischen Ländern sehen die Globalisierung eher mit Furcht: Können hochgradig hilfeabhängig gewordene Volkswirtschaften hoffen, nicht nur die Risiken der Globalisierung erleiden zu müssen, sondern auch von ihren Chancen profitieren zu können?

Es wird aufgezeigt, dass Afrika zwar weitgehend als bisheriger Verlierer der Globalisierung bezeichnet werden muss, dass aber vielerlei Formen der Anpassung und aktiven Bewältigung der globalen Herausforderungen entwickelt wurden. Prof. Dr. Rainer Tetzlaff, Wisdom Professor of African and Development Studies an der School of Humanities and Social Sciences der Jacobs University Bremen, referierte über den Kampf von Afrikanerinnen und Afrikanern für Demokratie und Menschenrechte, gegen Korruption und Selbstzerstörung. Dabei ging insbesondere auf die Rolle der Weltbank, der USA und der EU ein.


Ein Land zwischen Krieg und Frieden - Menschenrechte im Sudan

28.01.2009

Nach Angaben der UN sind seit 2003 über 400 000 Menschen durch den Konflikt im Westen Sudans ums Leben gekommen. Weitere 2 bis 2,5 Millionen Menschen sind auf der Flucht.

Wie kommt es, dass ein solches Verbrechen gegen die Menschlichkeit solchen Ausmaßes wenig Beachtung durch die internationale Gemeinschaft erfährt? Sven Mesch, Mitglied der Sudan-Koordinationsgruppe von Amnesty International, gab einen Überblick über die Menschenrechtsverletzungen in Darfur.


Podiumsdiskussion: Perspektiven für die wirtschaftliche Entwicklung, Demokratie und Menschenrechte in Afrika

29.01.2009

Einerseits ist Afrika ein reicher Kontinent: reich an Bodenschätzen und Ressourcen, aber auch an Arbeitskraft. Zehn Mal so groß wie Europa, vereint 53 Staaten, hunderte Völker, tausende kleiner Ethnien und fast eine Milliarde Menschen. Also ein Kontinet mit großem Potenzial. Andererseits sterben Jahr für Jahr Hunderttausende an Hunger, Krankheiten, Kriegen. Es gibt Diktatoren, die die Ressourcen ihrer Länder ausbeuten und Menschenrechte mit Füßen treten.

Wohin geht die Tendenz? Welche Hoffnung besteht? Und welche Rolle spielt China dabei?

Es diskutierten:

  • Dr. Prinz Asfa-Wossen Asserate (Unternehmensberater, Autor und Publizist) und
  • Prof. Dr. Winand Gellner (Professor für Politikwissenschaft an der Universität Passau)




60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

10.12.2008

Ansprache von OB Dupper zum 60. Jahrestag der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte

Am 10.12.1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Für Amnesty International ein Grund diese große Idee zu feiern, aber auch auf die immer noch überall auf der Welt verletzten Menschenrechte aufmerksam zu machen. Gemeinsam mit der Stadtgruppe Passau organisierte die Hochschulgruppe am 10.12.2008 eine Straßenaktion mit vielen Kerzen, Unterschriften und einer Ansprache von OB Dupper.




Eike Hallitzky (MDL) und Barbara Lochbihler (Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland) bei der Podiusmdiskussion zum Thema: Wirtschaftsinteressen contra Menschenrechte - ein lösbarer Konflikt?

Podiumsdiskussion mit Barbara Lochbihler

Wirtschaftsinteressen contra Menschenrechte - ein lösbarer Konflikt?

28.11.2008

Gemeinsam mit der Amnesty Stadtgruppe Passau veranstaltete die HSG eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wirtschaftsinteressen contra Menschenrechte - ein lösbarer Konflikt?“ Der Abend mit Barbara Lochbihler, Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland, war sehr gut besucht.

Mit Barbara Lochbihler diskutierten:

  • Markus Grottke, MA (Universität Passau, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
  • Eike Halitzky, MDL (Bündnis 90/Die Grünen)
  • Bernhard Roos, MDL (SPD)
  • Dr. Max Stadler, MDB (FDP)

Es moderierte Sebastian Kahlert.

Obwohl Einigkeit darüber bestand, dass wirtschaftliche Interessen nicht gegen Menschenrechte ausgespielt werden dürfen, fand eine angeregte Diskussion statt.

Das gesamt Podium bei der Diskussion zum Thema: Wirtschaftsinteressen contra Menschenrechte - ein lösbarer Konflikt?




Jugend@Amnesty 2008 in Berlin

Passauer Studentinnen waren dabei

21. - 23.11.2008

In Berlin haben sich vom 21. bis 23. November die deutschen Jugend- und Hochschulgruppen von Amnesty International getroffen. Insgesamt 160 Studenten und Schüler nahmen an dem Treffen teil, um gemeinsam über Menschenrechtsthemen zu sprechen und zukünftige Aktionen zu planen. Auch drei Vertreterinnen der Passauer Hochschulgruppe waren in Berlin dabei.

Nach einem Kennenlernabend am Freitag zogen die Teilnehmer am Samstag Vormittag durch Berlin Mitte, um im Rahmen einer Amnesty-Kampagne für „Sichere Schulen für Mädchen weltweit“ zu demonstrieren. Bei der anschließenden Kundgebung am Brandenburger Tor konnten die Aktivisten zahlreiche Unterschriften sammeln und beeindruckten Passanten mit kleinen Theatereinlagen.

In den Workshops am Nachmittag diskutierten die Teilnehmer unter anderem über die Menschenrechtslage in China, wie man einen Infostand besonders gut umsetzt und welche Aktionen das Netzwerk aus Schülern und Studenten in Zukunft umsetzen möchte. Den Abschluss des Treffens bildete ein Plenum am Sonntag, bei dem Annette Hillerich aus Passau zur neuen Sprecherin des Studierenden-Aktionsnetzwerkes gewählt wurde.

jugend@amnesty mit Trommlern Demozug




Vortrag und Filmvorführung

Zwischen Schweigen und Aufarbeitung - Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslawien

05.11.2008

Die Amnesty-Hochschulgruppe und Perspektive Osteuropa veranstalteten am Mittwoch, dem 05.11.2008 einen Vortrag mit Filmvorführung zum Thema „Fehlende Aufarbeitung von Kriegsverbrechen im ehemaligen Jugoslavien“.

Als Referenten nahmen Sebastian Saam und Dr. Sabine Swoboda teil und es wurden der Film „Croatia: A Wall of Silence“ von Sebastian Saam gezeigt.

Sebastian Saam, Diplom-Politologe sowie MA-Abschluss „Human Rights and Democracy in South East Europe“ an der Universität Sarajevo; Freier Redakteur, Autor und Reporter für EuroNews, ARTE, ZDF, SWR, ORF und Amnesty International. Von April bis September 2008 Researcher zu Serbien (inklusive Kosovo), Montenegro, Mazedonien und Albanien im Internationalen Sekretariat von Amnesty International in London.

Dr. jur. Sabine Swoboda, Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Passau und am King’s College London, Wiss. Ass. am Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht sowie Kriminologie (Prof. Dr. W. Beulke). Habilitation über das Beweisverfahren der UN ad hoc Tribunale (i.e. Jugoslawien- und Ruandatribunal) sowie Praktikum bei Richter Shahabuddeen in der Berufungskammer des ICTY (Jugoslawientribunal) in Den Haag von Juli 2005 bis Februar 2006.




Stell dich gegen Armut

Die Hochschulgruppe war dabei

17.10.2008

Mehr als 116 Millionen Menschen in über 110 Ländern und damit fast 2 Prozent der gesamten Weltbevölkerung erbrachten einen Guinness-Weltrekord: Gemeinsam standen sie zwischen dem 17. und 19. Oktober für eine Welt ohne Armut auf.

Auch unsere Amnesty-Hochschulgruppe beteiligte sich an dem Stand Up: Am 17. Oktober 2008 setzten 26 Passauer ein Zeichen und trugen so zu dem riesigen Erfolg des Events bei.

Freya informiert die Teilnehmer über die Aktion 26 passauer Studenten stehen auf gegen Armut

Mehr Informationen gibt es unter www.stelldichgegenarmut.de.




Weitere Aktionen im Wintersemester 2008/09

  • Infostand beim Tag der offenen Tür am 8. November 2008 zum Thema "60 Jahre Allgemeine Erklärung der Menschenrechte"
  • International Students Day 17. November 08:
    TRITT MENSCHENRECHTE NICHT MIT FÜßEN! Deutschlandweite Unterschriftensammlung des Studierenden-Aktionsnetzwerks für politische Gefangene
  • Plakataktion am 10. Dezember 2008: 60 Jahre Menschenrechte
  • Filmabend "Trade"
  • Fundraising-Aktionen: Tombola, Parties, Kneipensammlungen
  • Diverse Unterschriftensammlungen zu aktuellen Themen

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