Amnesty International Hochschulgruppe Passau

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Hochschulgruppe Passau

StartseiteVortrag "Die vergessene Ölkatastrophe. Wie internationale Konzerne im Nigerdelta systematisch die Menschenrechte verletzen"

120 Läuferinnen und Läufer setzen ein Zeichen für die Menschenrechte

25.06.2011

Erfolgreicher Spendenlauf!

Unter dem Motto "Lauf für die Menschenrechte!" veranstalteten wir am Freitag, den 24.6.2011, wieder unseren alljährlichen Sponsorenlauf auf dem Sportplatz der Uni Passau. Neben dem Sport lag das Augenmerk dieses Mal auf dem Thema "Flüchtlinge aus Nordafrika- Europa macht die Grenzen dicht". Vielen Dank an alle 120 sportlichen Läuferinnen und Läufern, die sich auch von einem kurzen Regenschauer nicht abhalten ließen und mit insgesamt 2035 Runden ca. 790€ für Amnesty International erliefen.

Neben zahlreichen Studenten und Passauer Sportbegeisterten unterstützten der Landtagsabgeordnete Eike Hallitzky, die Stadträte Karl Synek, Max Seiler, Bernhard Roos, Andreas Dittlmann und Prof.Dr. Gerhard Waschler sowie der Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Staatssekretär Dr. Max Stadler die Menschenrechtsarbeit von Amnesty International durch ihre sportliche Leistung und zahlreichen Spenden.
Besonders bedanken wir uns bei unseren Sponsoren, Stadtsparkasse Passau, VR-Bank Passau, Bouillabaisse, The Irish Harp, Selly's, Brauerei Hacklberg, kreuzweis und Colors und den vielen Privat- und Einzelsponsoren für ihre Unterstützung, die so einen Spendenlauf überhaupt erst ermöglicht haben. Wir freuen uns, dass wir allen Teilnehmenden einen schönen Sporttag ermöglichen konnten und dass wir viel Aufmerksamkeit für die Menschenrechtsarbeit, besonders was die aktuelle Situation der Flüchtlinge in Nordafrika betrifft, erzielt haben. Auf ein Neues im nächsten Jahr!

Der Spendenlauf im Zeichen des Weltflüchtlingstages

Dieses Jahr steht der Spendenlauf im Zeichen des Weltflüchtlingstages am 20. Juni und aus aktuellem Anlass unter dem Motto "Flüchtlinge aus Nordafrika - Europa macht die Grenzen dicht". Mit einem Infostand und einer Unterschriftensammlung soll dabei auf die Situation von Asylsuchenden an den Außengrenzen der Europäischen Union aufmerksam gemacht und an die Verantwortung der europäischen Staaten appelliert werden. An die deutsche Regierung stellt Amnesty International konkrete Forderungen:

  • Aufnahme von Flüchtlingen aus Nordafrika, die der UNHCR als schutzbedürftig eingestuft hat.
  • Unterstzützung der südlichen EU-Mitgliedstaaten bei der Aufnahme und Versorgung von Flüchtlingen und MigrantInnen, auch durch die Aufnahme von Menschen in der Bundesrepublik.
  • Die Sicherstellung, dass bei allen Rückübernahmeabkommen mit nordafrikanischen Staaten die Menschenrechte der Flüchtlinge und MigrantInnen gewahrt bleiben.

Die vergessene Ölpest

06.06.2011

Vortrag "Die vergessene Ölkatastrophe."

Die Afrika-Arbeitskreis der Hochschulgruppe Amnesty International veranstaltet am Mittwoch, 15. Juni 2011 einen öffentlichen Vortrag unter dem Titel „Die vergessene Ölkatastrophe. Wie internationale Konzerne im Nigerdelta systematisch die Menschenrechte verletzen.“ Der Referent Heinrich Bergstresser ist freier Journalist und Autor des Buches „Nigeria. Macht und Ohnmacht am Golf von Guinea“. Er spricht über die fatalen Auswirkungen der Ölförderung im Nigerdelta, über die wirtschaftlichen und politischen Verflechtungen und die Situation der Menschenrechte in Nigeria. Auch von seinen persönlichen Erlebnissen in Westafrika wird Herr Bergstresser berichten. Beginn des Vortrags ist um 20 Uhr im Hörsaal 3 im Philosophicum (Innstraße 25). Die Veranstaltung ist kostenlos und wird vom Lehrstuhl für Volkswirtschaftstheorie, Prof. Graf Lambsdorff unterstützt.

Den Amnesty-Bericht (in englischer Sprache) über die Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit der Ölförderung findet ihr unter folgender Adresse:

http://www.amnesty.org/en/library/asset/AFR44/017/2009/en/e2415061-da5c-44f8-a73c-a7a4766ee21d/afr440172009en.pdf

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