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Angesichts der komplizierten und kontroversen Problematik um den Gazastreifen lädt die Hochschulgruppe von Amnesty International zu einem Vortrag ein: Die Blockade, der Gaza-Krieg 2009 und der Angriff auf die Flotilla werden von Alexander Schwarz mit Hinblick auf den völkerrechtlichen Status des Gaza-Streifens und der Einhaltung der Menschenrechte analysiert und kommentiert.

Am diesjährigen Spendenlauf haben 108 Läufer teilgenommen. Alle Teilnehmer zusammen sind 1670 Runden für amnesty international gelaufen. Mit Hilfe von dir und unserer Sponsoren sind insgesamt 640 Euro (ca 38 Cent pro Runde) für die Arbeit von amnesty international zusammengekommen. Vielen Dank an alle Läuferinnen und Läufern für ihre aktive Unterstützung!! Wir hoffen ihr hattet Spaß und seit auch nächstes Jahr wieder mit dabei!
Ein Dank auch an unsere Sponsoren: Sparkasse Passau Cafe Duft Selly's PADU Colors Bouillabaisse Wirtshaus Kreuzweis Stadtbeisl und dem Hotel am Paulusbogen Brauerei Hacklberg
Europa schottet sich ab. Frontex, europäische Menschenrechtspolitik und die Lage der Flüchtlinge

Jeden Monat suchen tausende Flüchtlinge Asyl in Europa. Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte sichert jedem Menschen das Recht auf Asyl zu (Artikel 14). Die Realität sieht zumeist anders aus. Am 22.06. und am 24.06. wird jeweils ein fachkundiger Referent das Problem aus seiner Sicht beleuchten. Der Film Hotel Sahara bildet am 30.06. schließlich den Abschluss der Verantstaltungsreihe.
In den beiden Vorträgen soll es um verschiedene Aspekte der europäischen Haltung zu Asyl und Grenzschutz, insbesondere durch die Grenzschutzagentur FRONTEX gehen. Der Vortrag von Bernd Kasparek (22.06.) soll die Lage aus Sicht einer Interessenvertretung der Flüchtlinge schildern, Dr. Timo Tohidipur (24.06.) wird in seinem Vortrag auf die rechtlichen Grundlagen eingehen und unter anderem erörtern, ob und inwiefern die Arbeit von FRONTEX gegen gängiges Recht und allgemeine Menschrechtsnormen verstößt. Im abschließenden Filmbeitrag (30.06.) soll exemplarisch dann die Lage der Asylsuchenden am Beispiel von Flüchtlingen aus Afrika beleuchtet werden.
Die Veranstaltungen finden jeweils um 20 Uhr im (IM) HS11 statt!
Die Vorträge finden mit Unterstützung des Lehrstuhls für Staats- und Verwaltungsrecht, Völkerrecht, Europäisches und Internationales Wirtschaftsrecht (Prof. Dederer)statt
„Die reflexartige Reaktion europäischer Staaten auf die Ankunft einer großen Zahl von Migranten aus verschiedenen Herkunftsländern bestand in der Unterbindung der Zuwanderung. So entstand im Zuge behördlicher Abwehrmaßnahmen wie Abfangen an der Grenze, Gewahrsamnahme und Abschiebung (auch von Personen, die um internationalen Schutz nachsuchten) ein durchgängiges Muster von Menschenrechtsverletzungen. Im Mai gerieten auf drei Booten im Mittelmeer Hunderte von Migranten und Asylsuchenden in Lebensgefahr, weil sich erst die italienischen und maltesischen Behörden nicht über ihre Verpflichtungen bei Notrufen auf See einigen konnten und dann die italienische Regierung die beispiellose Entscheidung traf, die Menschen in den Booten ohne Prüfung ihrer Fluchtgründe und eines eventuellen Anspruchs auf internationalen Schutz nach Libyen abzuschieben - ein Land ohne funktionierendes Asylverfahren.“