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16.03.2016

Bundesvorstand zu Gast beim Regionaltreffen

Mehr als 40 Amnesty-Mitglieder nahmen am 12. März an der jährlichen Regionalkonferenz Bayern in den Räumlichkeiten der Universität Passau teil. Zu den hochrangigen Gästen zählten die ehrenamtlichen Vorsitzenden von Amnesty International Deutschland, Dr. Ingrid Bausch-Gall und Nadja Wenger, und der ehemalige Generalsekretär Wolfgang Grenz. Neben Mitgliedern aus den bayerischen Bezirken war auch eine Abordnung aus dem österreichischen Linz zu Gast in der Dreiflüssestadt. Auf der Agenda standen organisatorische Belange, die eigene Jugendarbeit und das kürzlich verabschiedete Asylpaket II.

„Menschenrechte sind keine Schönwetter-Grundrechte“, unterstrich der ehemalige Generalsekretär von Amnesty Deutschland, Wolfgang Grenz, die Bedeutung von Menschenrechtsarbeit in der aktuellen Flüchtlingskrise. In seinem Vortrag zum Asylpaket II benannte der studierte Jurist die Forderungen von Amnesty International in der Flüchtlingsfrage deutlich: die Verstärkung der Seenotrettung für Flüchtlinge, die Schaffung legaler Einreisemöglichkeiten und die Freizügigkeit für Schutzberechtigte innerhalb der EU. Er mahnte zudem, auch in Krisenzeiten das Engagement für Flüchtlinge nicht aufzugeben: „Wir müssen standhaft bleiben!“

Die stellvertretende Vorstandssprecherin von Amnesty International Deutschland, Nadja Wenger, tauschte sich im Plenum mit Vertretern der bayerischen Jugendgruppen aus. Zudem beschlossen die anwesenden Mitglieder, am 18. Juni bayernweite Aktionen gegen „Hate Crimes“ durchzuführen. Der Begriff „Hate Crimes“ bezeichnet politisch und rassistisch motivierte Gewalttaten.